Sonnabend, 14. November 2020, 20 Uhr
Glückauf-Saal, An der Marktkirche 7

 

Orlac's Hände

Stummfilm mit Livemusik


Orlac’s Hände ist ein spätexpressionistischer Stummfilm, der realistische Kriminalfilm-Motive mit Elementen der seinerzeit noch jungen Wissenschaft der Psychologie verbindet und damit die Bewusstseinslage der unsicheren 1920er Jahre zum Ausdruck bringt. Ein beeindruckendes Spiel mit Licht und Schatten. Der Film des Regisseurs Robert Wiene aus dem Jahr 1924 entstand nach dem Buch von Maurice Renard. Es ist einer der ersten Filme, der sich mit den Ängsten vor Transplantationen beschäftigt: Der berühmte Konzertpianist Paul Orlac verliert bei einem Unfall beide Hände. Um ihm weiter das Klavierspielen zu ermöglichen, transplantiert man ihm die Gliedmaßen des hingerichteten Raubmörders Vasseur. …
Die Livemusik zum Film arrangieren und spielen der Maler und Musiker Tobias Stutz und der junge Cellist Paul Rittel.

Mehr unter www.tobiasstutz.de
und www.paulrittel.de